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Diätetische Behandlung einer KMA

Bei Säuglingen mit bestätigter Kuhmilchallergie sollte die Behandlung in einer kompletten Eliminierung von Kuhmilchproteinen aus der Nahrung bestehen [6].

Voll gestillte Säuglinge

Das Stillen sollte – wie beim gesunden Säugling – unterstützt werden. Allerdings können voll gestillte Babys in sehr seltenen Fällen auf die in der Muttermilch vorhandenen Kuhmilchproteine reagieren. Säuglinge können mit diesen Proteinen in der Muttermilch in Berührung kommen, wenn die Mutter Milchprodukte konsumiert hat[3]. Daher sollte beim voll gestillten Kind eine Eliminationsdiät für die stillende Mutter in Betracht gezogen werden[6].

Säuglinge, die Formula-Nahrung erhalten

Bei Säuglingen mit KMA, die Formula-Nahrung erhalten, sollten Kuhmilch-Formulaprodukte vermieden werden. Auch sojahaltige Nahrung wird für Kinder unter sechs Monaten nicht empfohlen[6]. Die erste Wahl sind laut Empfehlung der ESPGHAN hypoallergene Produkte, einschließlich extensiv hydrolysierter (eHF) und aminosäurebasierter (AAF) Formula. Die Entscheidung für eine extensiv hydrolyisierte oder aminosäurebasierte Formula hängt vom Allergietyp und vom Schweregrad der Symptome ab[5, 6].

Referenzen

  1. Hill DJ et al. The efficacy of amino acid-based formulas in relieving the symptoms of cow’s milk allergy: a systematic review. Clin Exp Allergy 2007; 37, 808-822.
  2. Høst A et al Dietary products used in infants for treatment and prevention of food allergy. Joint Statement of the European Society for Paediatric Allergology and Clinical Immunology (ESPACI) Committee on Hypoallergenic Formulas and the European Society for Paediatric Gastroenterology, Hepatology and Nutrition (ESPGHAN) Committee on Nutrition. Arch Dis Child. 1999 Jul;81(1):80-4. Review