Zur Navigation

Sonstige

Chronisch entzündliche Darmerkrankung, Intensivpflege, kongenitale Herzkrankheit und Kurzdarmsyndrom können ebenfalls zu einem erhöhten Nährstoffbedarf führen.

Kurzdarmsyndrom

Das Kurzdarmsyndrom (KDS) entsteht als Folge einer massiven Dünndarmresektion und führt durch den Verlust an Schleimhautoberfläche zu einer schwerwiegenden Malabsorption.[1] Dieses Syndrom tritt nach chirurgischen Eingriffen bei ausgedehnter nekrotisierender Enterokolitis, Mitteldarmvolvulus, akuter Ischämie, Aganglionose und anderen Erkrankungen des Dünndarms auf.[1]

Weiterlesen

Kongenitale Herzkrankheit

Bei der kongenitalen Herzkrankheit (KHK) handelt es sich um einen angeborenen Strukturdefekt des Herzens und seiner großen Gefäße.[1] Bei Kindern mit kongenitaler Herzkrankheit ist häufig das Wachstum beeinträchtigt. Kardiale Missbildungen führen zu Unterernährung, welche sich in leicht ausgeprägter Form bis hin zur schweren Gedeihstörung manifestieren kann. Die Unterernährung kann in Folge das Ergebnis einer chirurgischen Korrektur und den postoperativen Verlauf signifikant beeinträchtigen.

Weiterlesen

Intensivmedizin

Ein signifikanter Anteil kritisch kranker Kinder, die in die pädiatrische Intensivstation (PICU) aufgenommen werden, weisen Ernährungsdefizite auf. Bei unterernährten hospitalisierten Patienten steigen Komplikations- und Mortalitätsrate, Aufenthaltsdauer und Krankenhauskosten an.[1]

Weiterlesen

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und andere Kolitisformen (Chronisch entzündliche Darmerkrankungen, CED) bleiben weiterhin eine häufige Morbiditätsursache und beeinflussen dadurch die Lebensqualität des Kindes. Morbus Crohn tritt eher bei größeren Kindern und jungen Erwachsenen auf. Ein zweiter Inzidenzgipfel wird im 5.-7. Lebensjahrzehnt beobachtet, obwohl Personen jeden Alters von dieser Erkrankung betroffen sein können.[1,2] In Nordamerika leiden zwischen 400.000 und 600.000 Personen an Morbus Crohn.[3] Für Nordeuropa wurde die Prävalenz auf 27-48 Fälle pro 100.000 Personen geschätzt.[4] Colitis ulcerosa tritt in den Vereinigten Staaten bei 35-100 von 100.000 Personen auf.[5,6]

Weiterlesen