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Ist Infatrini für sehr kleine Babys geeignet?

Infatrini ist für Säuglinge (ab der Geburt bis 12 Monate) geeignet und wurde in klinischen Studien gut vertragen.[1,2]


In einer Studie von Clarke et al. waren beispielsweise 2-3 Wochen alte Säuglinge mit einem Körpergewicht von 2-8 kg in die Studie eingeschlossen.[1] In einer anderen Studie von Evans et al. wurden 30 Säuglinge (15 männlich und 15 weiblich) mit einem medianen Alter von 14,5 Wochen (Spanne 2-43 Wochen) und einem medianen Körpergewicht von 4,5 kg (Spanne 2,67-8,36 kg) untersucht.[2] Es ist anzumerken, dass der Großteil der termingeborenen Kinder mehr als 1,8 kg wiegt.

 

Referenzen:

1. Clarke SE, Evans S, Macdonald A et al. Randomized comparison of a nutrient-dense formula with an energy-supplemented formula for infants with faltering growth. J Hum Nutr Diet 2007;20:329-39.
2. Evans S, Twaissi H, Daly A, et al. Should high-energy infant formula be given at full strength from its first day of usage? J Hum Nutr Diet 2006;19:191-7.

Könnte sich die Osmolalität von Infatrini bei Säuglingen auf die Verträglichkeit auswirken?

Für eine bessere Verträglichkeit – insbesondere bei Säuglingen/Kindern mit Malabsorption – ist häufig eine niedrigere Osmolalität angezeigt. Infatrini besitzt eine niedrigere Osmolalität (345 mOsmol/kg H2O) als angereicherte (378-452 mOsmol/kg H2O)[1,2] oder konzentrierte (487 mOsmol/kg H2O)[3] Säuglingsnahrung. Manche angereicherte Produkte können eine Osmolalität von bis zu 592 mOsmol/kg H2O erreichen.[4]

In Leitlinien für Produkte zur enteralen Ernährung von Säuglingen/Kindern wird eine Osmolalität von 300-350 mOsmol/kg H2O[5], <400 mOsmol/kg H2O[6] und <450 mOsmol/kg H2O[7] angegeben. In einer Studie im Birmingham Children’s Hospital (BCH) zeigte Infatrini bei 2-3 Wochen alten Säuglingen mit Gedeihstörung und einem Körpergewicht von 2-8 kg eine gute Verträglichkeit.[1]

 

Referenzen:

1. Clarke SE, Evans S, Macdonald A, et al. Randomized comparison of a nutrient-dense formula with an energy-supplemented formula for infants with faltering growth. J Hum Nutr Diet 2007;20:329-39.
2. Evans S, Twaissi H, Daly A, et al. Should high-energy infant formula be given at full strength from its first day of usage? J Hum Nutr Diet 2006;19:191-7.
3. Nutricia data on file.
4. Sutphen JL, Dillard VL. Dietary caloric density and osmolality influence gastroesophageal reflux in infants. Gastroenterology 1989;97:601-4.
5. Braegger C, Decsi T, Dias JA, et al.; ESPGHAN Committee on Nutrition. Practical approach to paediatric enteral nutrition: a comment by the ESPGHAN committee on nutrition. J Pediatr Gastroenterol Nutr 2010;51:110-22.
6. Great Ormond Street Hospital for Sick Children NHS Trust (2000), Nutritional requirements for children in health and disease. 3rd Edition.
7. American Academy of Paediatrics. Royal College of Physicians and Child Health, 2004
 

Warum ist der Proteingehalt von Infatrini auf 2,6 g/100 ml eingestellt?

Infatrini enthält 2,6 g Protein pro 100 ml (oder 10,4 Energie% Protein), womit das höhere Proteinbedürfnis von Säuglingen mit Gedeihstörung und Aufholwachstum berücksichtigt wird.[1] Dies entspricht den neuesten Empfehlungen der FAO/WHO/UNU für den Proteingehalt (6,9 bis 11,5 Energie% Protein – in Verbindung mit einer Gewichtszunahme von 5 g/kg/Tag bis 20 g/kg/Tag – für Kinder, die ein Aufholwachstum zeigen sollen).[2]

 

Viele dieser Säuglinge haben möglicherweise auch Probleme mit der erforderlichen Nahrungsmenge. Infatrini sorgt dafür, dass diese Säuglinge die Proteine, Energie und Mikronährstoffe; welche sie benötigen, in einem kleineren Volumen erhalten. In Leitlinien wird angegeben, dass Säuglinge mit einem hohen Proteinbedarf möglicherweise bis zu 3-4,5 g/kg/Tag benötigen, und dies ist leichter mit Infatrini als mit angereicherter oder konzentrierter Säuglingsnahrung zu erreichen.[3]

 

Referenzen:
5. Dewey KG, Beaton G, Fjeld C, et al. Protein requirements of infants and children. Eur J Clin Nut 1996;50:S119-50.
6. FAO/WHO/UNU. Protein and amino acid requirements in human nutrition: report of a joint FAO/WHO/UNU expert consultation. WHO technical report series 935, 2007.
7. Uauy R & Koletzko B. Primäre und sekundäre Unterernährung im Kindesalter und ihre Folgen für Wachstum und Entwicklung. In: Koletzko B (ed): Ernährung chronisch kranker Kinder und Jugendlicher. Springer Verlag, Berlin;1993:3-43.

Warum wurden Infatrini langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (LCPs) zugesetzt?

Für den Zusatz von LCPs (Arachidonsäure [AA] und Docosahexaensäure [DHA]) zu spezifischer Säuglingsnahrung wie Infatrini gibt es eine sehr gute Begründung. Die verfügbaren Daten weisen ziemlich eindeutig darauf hin, dass eine diätetische Versorgung mit LCPs im Säuglingsalter von großer Bedeutung ist. In einigen Studien wurde gezeigt, dass dadurch bei Termingeborenen die Entwicklung der visuellen Funktion und des Gehirns verbessert werden konnte.[1]

 

Zudem besteht bei mangelernährten Säuglingen, die Muttermilchersatz erhalten, das Risiko eines LCP-Mangels und sie könnten daher von einer exogenen LCP-Quelle profitieren.[2]

 

Referenzen:
3. Koletzko B, Agostoni C, Carlson SE, et al. Long chain polyunsaturated fatty acids (LC-PUFA) and perinatal development. Acta Paediatr 2001;90:460-4.
4. Smit EN, Woltil HA, Boersma ER, et al. Low erythrocyte docosahexaenoic acid in malnourished, often breast-fed, Pakistani infants: a matter of concern? Eur J Pediatr 1999;158:525-6.