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Wie wirkt es?

Infatrini ist eine energie-, protein- und nährstoffreiche Säuglingsnahrung. Es besitzt eine höhere Energiedichte (100 kcal/100 ml), einen höheren Proteingehalt (2,6 g/100 ml) und mehr Mikronährstoffe als herkömmliche Säuglingsnahrung, damit Säuglinge mit erhöhtem Nährstoffbedarf oder eingeschränkter Fähigkeit zur normalen Ernährung alle Nährstoffe in der erforderlichen Menge erhalten. Infatrini ist zur ausschließlichen Ernährung geeignet und enthält eine besondere Kombination aus Prebiotika, Nukleotiden und einer Fettmischung mit langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (LCPs).

Bei Säuglingen kann die orale Nahrungsaufnahme aus verschiedenen Ursachen reduziert sein. Wenn keine Behandlung erfolgt, kann es zu Gedeihstörungen kommen. Diese Erscheinung ist bei Säuglingen zumeist mit erhöhtem Nährstoffbedarf oder der mangelnden Fähigkeit zur ausreichenden Aufnahme von Nährstoffen auf normalem Weg verbunden. So sind beispielsweise Kinder, die an neurologischen Beeinträchtigungen (z. B. infantiler Cerebralparese) leiden oder aufgrund ihrer Erkrankung (z. B. Erkrankungen der Atemwege) leicht ermüden, möglicherweise nicht in der Lage, genügend Nahrung aufzunehmen, um ihren Bedarf zu decken, während bei Kindern mit kongenitalen Veränderungen (z. B. Ösophagusatresie, tracheoösophageale Fisteln) oder zystischer Fibrose ein erhöhter Nährstoffbedarf vorliegen kann. Die Anwendung von Produkten mit hoher Nährstoffdichte wie z. B. Infatrini hilft dabei, den Nährstoffbedarf dieser Säuglinge zu decken. 

Infatrini enthält zudem die langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (LCPs) Arachidonsäure (AA) und Docosahexaensäure (DHA), die bezüglich Menge und Struktur mit der reifen Muttermilch vergleichbar sind. Die verfügbaren Daten weisen ziemlich eindeutig darauf hin, dass eine diätetische Versorgung mit LCPs im Säuglingsalter von großer Bedeutung ist. In einigen Studien wurde gezeigt, dass dadurch bei Termingeborenen die Entwicklung der visuellen Funktion und des Gehirns verbessert werden konnte. [1,2] Der Gehalt von AA und DHA in Infatrini entspricht den Empfehlungen internationaler Fachleute. [3]

Des Weiteren enthält Infatrini freie Nukleotide, deren Menge dem in der Muttermilch festgestellten Gehalt entspricht. In Studien wurde gezeigt, dass durch die Versorgung mit Nukleotiden die Immunfunktion termingeborener Kinder gestärkt wird. [4-7]

Infatrini enthält auch die besondere Prebiotika-Mischung von Nutricia (Galakto-Oligosaccharide/langkettige Frukto-Oligosaccharide; GOS/lcFOS). Studien an Säuglingen, denen Prebiotika von Nutricia verabreicht wurde, haben gezeigt, dass sich die Mikroflora im Darm durch Vermehrung der nützlichen Bakterien (z. B. Bifidusbakterien) und Abnahme der Pathogene verbesserte; außerdem traten weniger Infektionen auf.[8-12]

Infatrini besitzt eine niedrigere Osmolalität (350 mOsmol/kg H2O) als angereicherte (bis zu 452 mOsmol/kg H2O)[13,14] oder konzentrierte (487 mOsmol/kg H2O)[15] Säuglingsnahrung.

Referenzen

  1. Smithers LG, Makrides M. Effect of dietary long-chain polyunsaturated fatty acids in infancy on both visual and neural development. In: Fatty Acids in Health Promotion and Disease Causation. Watson RR, ed. AOCS Press, Urbana:IL, 2009:349-77 .
  2. Hoffman DR, Boettcher JA, Diersen-Schade DA. Toward optimizing vision and cognition in term infants by dietary docosahexaenoic and arachidonic acid supplementation: a review of randomized controlled trials. Prostaglandins Leukot Essent Fatty Acids 2009;81:151-8 .
  3. Koletzko B, Agostoni C, Carlson SE, et al. Long-chain polyunsaturated fatty acids (LC-PUFA) and perinatal development. Acta Paediatr 2001;90:460-4.
  4. Carver JD, Pimental B, Cox WI, et al. Dietary nucleotide effects upon immune function in infants. Pediatrics 1991;88: 359-363.
  5. Lasekan JB, Ostrom KM, Jacobs JR, et al. Growth of newborn, term infants fed soy formulas for one year. Clin Pediatr 1999;38:563-71.
  6. Martínez-Augustin O, Boza JJ, Del Pino JI, et al. Dietary nucleotides might influence the humoral immune response against cow's milk proteins in preterm neonates. Biol Neonate 1997;71:215-23.
  7. Pickering LK, Granoff DM, Erickson JR, et al. Modulation of the immune system by human and infant formula containing nucleotides. Pediatrics 1998;101:242-9.
  8. Moro G, Minoli I, Mosca M, et al. Dosage related bifidogenic effects of galacto- and fructo-oligosaccharides in formula-fed term infants. J Pediatr Gastroenterol Nutr 2002;34:291-5.
  9. Moro G, Arslanoglu S, Stahl B, et al. A mixture of prebiotic oligosaccharides reduces the incidence of atopic dermatitis during the first six months of age. Arch Dis Child 2006;91:814-9.
  10. Arslanoglu S, Moro GE, Schmitt J, et al. Early dietary intervention with a mixture of prebiotic oligosaccharides reduces the incidence of allergic manifestations and infections during the first two years of life. J Nutr 2008;138:1091-5.
  11. Bruzzese E, Volpicelli M, Squeglia V, et al. A formula containing galacto- and fructo-oligosaccharides prevents intestinal and extra-intestinal infections: an observational study. Clin Nutr 2009;28:156-61.
  12. Grüber C, van Stuijvenberg M, Mosca F, et al., MIPS 1 Working Group. Reduced occurrence of early atopic dermatitis because of immunoactive prebiotics among low-atopy-risk infants. J Allergy Clin Immunol 2010;126:791-7.
  13. Clarke SE, Evans S, Macdonald A, et al. Randomized comparison of a nutrient-dense formula with an energy-supplemented formula for infants with faltering growth. J Hum Nutr Diet 2007;20:329-39.
  14. Evans S, Twaissi H, Daly A, et al. Should high-energy infant formula be given at full strength from its first day of usage? J Hum Nutr Diet 2006;19:191-7.
  15. Nutricia data on file.