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Eine Dysphagie hat einen gewaltigen Einfluss auf die Lebensqualität des Patienten und kann auch tödlich verlaufen[1]. Bei Dysphagie-Patienten besteht ein hohes Risiko für Aspiration, Mangelernährung und Dehydrierung [2,5,6].

Ein Leben mit Dysphagie beinhaltet signifikante Risiken

Eine Dysphagie hat einen gewaltigen Einfluss auf die Lebensqualität des Patienten und kann auch tödlich verlaufen[1].

51 % leiden unter Aspiration [1,3,4] Wenn Dysphagie-Patienten die Nahrung nicht in der vorgeschriebenen Konsistenz erhalten, besteht ein großes Erstickungs- und Aspirationsrisiko[1,3,4]
48 % sind mangelernährt[5]
75 % sind dehydriert[6] 
Dysphagie-Patienten neigen dazu, weniger zu essen und zu trinken, was zu einer unzureichenden Nährstoff- und Flüssigkeitsaufnahme führt. Die Grunderkrankung kann ebenfalls zur Mangelernährung beitragen.

   
Aus der Sicht der Patienten

Die sozialen und psychologischen Auswirkungen einer Dysphagie wurden noch nicht routinemäßig im Rahmen von Studien untersucht; eine Studie an 360 Patienten mit Dysphagie erbrachte jedoch folgende Ergebnisse[7]:

  • 32 % gaben an, nach einer Mahlzeit noch immer hungrig und durstig zu sein
  • 36 % vermieden es, in Gesellschaft zu essen
  • 41 % litten während der Mahlzeiten an Angst- oder Panikattacken
  • 50 % gaben an, weniger zu essen
  • 55 % gaben an, dass die Schluckstörung ihre Lebensqualität beeinträchtige

Referenzen

  1. Day, C. Pell, D. How safe is that thickened drink? Complete Nutrition. 2007;7(2):49-51. 7.
  2. Lundy DS, Smith C, Colangelo L, et al., Aspiration: cause and implications. Otolaryngol Head Neck Surg. 1999;120(4):474.
  3. Raut VV, McKee GJ, Johnston BT. Effect of bolus consistency on swallowing—does altering consistency help? Eur Arch Otorhinolaryngol. 2001 Jan;258(1):49-53
  4. Bisch EM, Logemann JA, Rademaker AW, Kahrilas PJ, Lazarus CL. Pharyngeal effects of bolus volume, viscosity, and temperature in patients with dysphagia resulting from neurologic impairment and in normal subjects. J Speech Hear Res. 1994 Oct;37(5):1041-59.
  5. Felt P. Nutritional Management of Dysphagia in the Healthcare Setting. Healthcare Caterer. 2006;Spring 2006
  6. Leibovitz A, Baumoehl Y, Lubart E, Yaina A, Platinovitz N, Segal R. Dehydration among longterm care elderly patients with oropharyngeal dysphagia. Gerontology. 2007;53(4):179-83.
  7. Ekberg O, Hamdy S, Woisard V, Wuttge-Hannig A, Ortega P. Social and psychological burden of dysphagia: its impact on diagnosis and treatment. Dysphagia. 2002 Spring;17(2):139-46